Hannover Marathon

5 Gründe warum du beim Hannover Marathon mitlaufen musst

Hannover ist langweilig, häßlich, grau und uncool. Zusammen mit Bochum, Dessau und Magdeburg reiht es sich nicht unbedingt in die Liste der angesagtesten Metropolen Deutschlands ein. Man geht ja lieber nach Berlin, Hamburg oder München um hipp zu sein.

Wer dieser Ansicht ist, der war noch nie in Hannover und vor allem, ist noch nie in Hannover ein Rennen gelaufen. Denn die Niedersächsische Landeshauptstadt ist nicht nur lebenswert sondern auch liebenswert und bietet besonders für Läufer ein spektakuläres und interessantes (Lauf-)Terrain.

Auch für uns ist es das dritte Jahr in Folge, dass wir in Hannover vertreten sind. Dennis wird als Botschafter auf der halben Distanz an den Start gehen. Für ihn ist es bereits der zweite Halbmarathon in der Niedersächsischen Landeshauptstadt. Unsere Erlebnisse zu unserem allerersten HM überhaupt kannst du hier noch einmal nachlesen.
In unserem Top-Ranking sagen wir dir, warum deine nächste Reise nach Hannover führt und warum du 2016 unbedingt den Hannover Marathon in der fünfzehnt größten Stadt Deutschlands laufen musst. Bühne frei!

 

1. Die Strecke

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Copyright: HMTG /Martin Kirchner

Mit 20 m Höhenunterschied zählt die Strecke zu den flachsten in Deutschland und ist somit ideal für neue Bestzeiten geeignet. Dank 11,36 Prozent Grünfläche ist Hannover die grünste Großstadt Deutschlands* und ist demnach alles andere als grau und trist.

Die Läufer beim HAJ Marathon Hannover starten am Friedrichswall, eine Hauptverkehrsstraße. Direkt im Startbereich befindet sich das Neue Rathaus. Ja, du hast richtig gelesen: Dieser schlossähnliche Bau ist der Hauptsitz der Stadtverwaltung und des Oberbürgermeisters hier in Hannover. Das Rathaus liegt inmitten des großen Maschparks wo es sich vor dem Start auf jeden Fall aushalten lässt. Dort findest du auch die Messe, die Pastaparty und andere laufverrückte Marathonis, die sich im schönen grünen Park aufwärmen bzw. erste kleine Runden drehen.

Die ersten Kilometer führen sowohl für die (Halb-)Marathonis als auch die 10 km -Läufer am  wunderschönen Maschsee vorbei. Der 78 Hektar große See ist für viele ein nettes Erholungsgebiet, wo man nicht nur unzählige Wassersportarten ausführen sondern auch einfach mal relaxen und anhängen kann.

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Copyright: HMTG /Martin Kirchner

Wer sich an die volle Distanz wagt, der kommt u.a. am Zoo vorbei, läuft beim Hauptbahnhof entlang und kämpft sich am Ende durch die Herrenhäuser Gärten, welche sich aus dem Großen Garten, dem Georgengarten, dem Berggarten und dem Wellengarten zusammensetzen. Der Große Garten zählt sogar zu den bedeutendsten Barockgärten in Europa.

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Copyright: HMTG /Martin Kirchner

2. Die Stimmung

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Team runskills!

Die Hannoveraner sind ein freundliches und stimmungsgeladenes Volk. Glaubst du nicht? Dann laufe auf jeden Fall ein Rennen in der Landeshauptstadt und überzeuge dich selbst. Egal ob beim Hannover Marathon, beim Nachtlauf von SportScheck oder bei der Brooks Running Tour – Hannoveraner sind laufbegeistert, laufverrückt und lauffreudig! Egal ob selbst auf dem Asphalt oder an der Strecke – schon morgens rockt Hannover! Man kann es kaum in Worte fassen, aber neben Sambaklängen, Pauken und Trompeten und Cheerleadern, sind es vor allem die Menschen mit ihren Schildern, Plakaten und Jubel-Rufen, die den Lauf so magisch erscheinen lassen.

„Los, du schaffst das!“, „Du bist bald im Ziel“, „Ihr seid spitze!“, sind nur einige der Motivationsrufe, die einem Flügel verleihen.

Was wäre ein offizielles Rennen ohne Stimmung und ohne die Zuschauer, die diese Veranstaltungen zum Leben erwecken?! Was wäre ein Zieleinlauf ohne Musik?! Was würden wir bei Kilometer 38 machen, wenn dort nicht die Blaskapelle hoffnungsvoll ins Rohr tröten würde?! Und zu guter Letzt, was würden wir ohne die vielen Helfer am Rand machen, die uns mit zuckerhaltigen Gels und Limonade verpflegen?!

 

Hannover Marathon

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3. Organisation

Die schönste Laufstrecke und die beste Stimmung bringen nichts, wenn so ein großes Event mit mehr als 20.000 Leuten nicht richtig geplant und organisiert ist. Von der Anmeldung bis zur Verpflegung im Ziel gibt es viel was falsch laufen kann. In Hannover hat sich vor allem im letzten Jahr viel getan. Die Organisatoren hatten ihre Ohren gespitzt und sich schlau gemacht, was verbesserungswürdig ist und die Vorschläge sehr gut umgesetzt. Wir finden, so etwas muss positiv erwähnt werden, wenn ein Veranstalter offen für neues ist und dies auch in die Tat umsetzt.

Es gibt ausreichend Verpflegungspunkte, welche alle gut „ansteuerbar“ sind – von Cola, über Gels bis zu Obst, findet hier jeder Läufer seinen Energiekick! Die vielen freiwilligen Helfer machen ihre Arbeit gern – das bekommt man an jeder Versorgungsstation mit. Die Unterstützung ist einfach grandios, sei es essentechnisch oder mental.

 

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4. Das Wetter

Es gibt wohl kaum etwas, was wir weniger beeinflussen können als das Wetter. Wir sind ihm gnadenlos ausgeliefert. Egal ob Schnee, Sonne, Sturm oder Regen – wir müssen es nehmen wie es kommt. In Hannover jedoch hat man das Gefühl, der Wettergott ist mit uns Läufern.
Obwohl der HAJ Marathon Hannover im April stattfindet (der Monat der ja nie weiß was er will), hatten wir bisher immer Glück mit dem Wetter. Bei besten Bedingungen – 12 Grad, kein Wind und leichter Sonnenschein – fiel das Laufen deutlich leichter.
Wir vertrauen auf den Wettergott und hoffen das er uns auch in den nächsten Jahr gutes Wetter bescheren wird.

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Copyright: HMTG /Martin Kirchner

5. Die perfekte Größe

Je größer und beliebter die Stadt, desto größer der Menschenansturm. 40.000 Menschen sind dann keine Seltenheit, die alle nur ein Ziel haben: die Startunterlagenabholung! Auch wenn der Veranstalter in seinen unzähligen Vorab-Newsletter-E-Mails darauf hinweist, bitte bereits am Donnerstag anzureisen, um längere Wartezeiten zu vermeiden, schaffen es doch fast 80 Prozent erst am Samstag zur Abholung.

Das schöne an Hannover ist die kurze Wartezeit. Wir haben unsere Unterlagen sowohl Freitag als auch Samstag abgeholt und hatten nie Probleme. Lediglich mit ein paar Minuten Stau in der Innenstadt muss man rechnen. Auch die überschaubare Messe lädt zum Bummeln und Stöbern ein. Hier wird sich nicht totgetreten und man schafft es sogar ein paar Sachen anzuprobieren. Auch der komplette Start- und Zielbereich ist überschaubar, sodass man selbst seine Freunde und seine Familie wiederfindet.

Auch die Parksituation ist etwas entspannter – man findet leicht am am Stadtrand oder in naher Umgebung des Startbereiches Parkplätze, die sogar kostenlos sind. Zu Fuß oder mit der Bahn kann man dann zur Innenstadt gelangen und kommt somit entspannt und sicher an.

 

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Was für einen Grund brauchst du eigentlich noch, um in Hannover zu starten?
Genau! Da war ja was: Noch bis zum 16.03.2015 kannst du dich vergünstigt anmelden und bares Geld sparen. Melde dich also am besten gleich an und rocke am 10.04.2016 Hannover!

 

* Quelle www.hannover.de

 

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