Wie uns Tokyo begeisterte – eine Reise nach Japan

Diese Reise ist in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern ASICS und SportScheck entstanden.

 

Tokyo: von beheizten Toiletten bis Plastikessen

Wenn wir an Tokyo denken, denken wir an Mangas, Pikatchu, Hello Kitty, Sushi und knallbunte Farben. Außerdem ist es dort laut, dreckig und man versteht kein Wort. Mal ganz abgesehen von dem vielen Reis, welchen sie essen und den seltsamen Hocktoiletten.

Als feststand, dass wir den Tokyo Marathon Ende Februar laufen werden, war das für uns eigentlich nur ein weiterer Punkt auf der Agenda World Major Marathons – der zweite von sechs Weltmarathons sollte damit unter Dach und Fach. Viel über Japan bzw. Tokyo wussten wir nicht, eben nur das was man aus dem Fernsehen und dem Internet kennt. „Shibuya“ war für uns bis dahin eine Karaoke-Sendung auf Viva, moderiert von Gülcan Kamps, und „Konichiwa“ hörte ich ausschließlich auf dem Album von Method Man, wenn sein Song „Konichiwa Bitches“ in Dauerschleife lief. Wir waren uns ziemlich sicher, alles über Tokyo zu wissen und haben mit keinen großen Überraschungen gerechnet. Japan ist ein Land voller Klischees!

 

7 Klischees über Tokyo

 

#1 Es ist laut und schmutzig

Eine Großstadt mit über 9 Millionen Einwohnern muss doch laut und dreckig sein – überall Menschen, Verkehr, Müll und Attraktionen. Nun gut, wenn man sich die Werte einer vierspurigen Straße anschaut, dann scheinen 70 Dezibel noch im Rahmen des Erträglichen. Tatsächlich ist es nicht lauter als in anderen Städten dieser Welt, wenn nicht sogar ruhiger. Ja, du hast richtig gelesen: es ist ruhig in Tokyo. Die Hotspots wie Shibuya oder andere Kneipenviertel mal ausgeschlossen, hat man in Tokyo im Großen und Ganzen nie das Gefühl „überrollt“ zu werden. Dies liegt zum einen an den vielen E-Autos, die durch die japanische Hauptstadt mit im Durchschnitt 18 km/h fahren und zum anderen an den sehr ruhigen und zurückhaltenden Japanern. In einer U-Bahn telefonieren? Geht gar nicht! In einer Warteschlange sich lauthals unterhalten? Unhöflich! Der Geräuschpegel ist im Allgemeinen gut zu ertragen und sogar für sehr Geräuschempfindliche Menschen wie mich auszuhalten.

 

Hama-rikyu Garden in Tokyo

Kein Müll und kein Dreck – nirgends

 

Die goldene Installation von Philippe Starck vor der Asahi Beer Hall.

Die goldene Installation von Philippe Starck vor der Asahi Beer Hall.

 

Die Überraschung schlechthin war die Sauberkeit für uns. Und wenn wir hier von sauber sprechen, dann meinen wir wirklich picobello klinisch rein. Zigarettenstummel? Fehlanzeige! Müll auf den Straßen? Gibt es nicht! Und das obwohl es keine öffentlichen Mülleimer auf Tokyos Straßen gibt. Als es 1995 zu einem Giftgasanschlag in der U-Bahn kam, wurden aus Sicherheitsgründen alle Mülleimer in der Stadt abmontiert. Seitdem nehmen die Japaner ihren selbstproduzierten Müll mit nach Hause und entsorgen ihn dort. Dreimal die Woche wird der Müll abgeholt, welcher in drei Kategorien unterteilt wird: brennbar, nicht brennbar und recycelbar. Selbst in den Bahnen ist es so sauber, dass man sich schon blöd vorkommt, mit Straßenschuhen einzusteigen. Aufgehängte Schilder erinnern einen daran in der Bahn weder zu Essen, noch zu Trinken.

 

Klare Regeln in Tokyo – nicht auf der Straße rauchen und Müll muss richtig getrennt werden

Japanische Mülltrennung und Rauchverbot auf öffentlichen Straßen

 

Jetzt fragst du dich vielleicht warum die Japaner trotzdem mit den Atemschutzmasken rumlaufen?! Das hat nichts mit Smog oder schmutziger Luft zu tun, sondern die Menschen wollen bei einer Erkältung niemand anderen anstecken. Eigentlich ziemlich simpel, oder?!

 

#2 Chaos pur

Landet man in Tokyo, dann gibt es wie überall verschiedene Möglichkeiten ins Zentrum zu gelangen. In der japanischen Landeshauptstadt ist Bahnfahren jedoch nicht selbsterklärend. Da es zwei unterschiedliche Betreiber gibt (Tokyo Metro, Toei U-Bahn) braucht man oftmals auch unterschiedliche Tickets, um an ein Ziel zu gelangen.
Deshalb entschieden wir uns für den Bus, welcher direkt zur Tokyo Station (ähnlich wie ein Hauptbahnhof bei uns) fuhr. Nachdem wir unser Ticket am Schalter gekauft haben, leitete uns ein sehr gut ausgeschilderter Weg zum Treffpunkt. Dort warteten bereits zwei nette Männer auf uns, die uns einwiesen. Wir mussten uns in die aufgemalten Linien stellen und durften auf Ansage des Herren aufrücken. Unsere Koffer wurden sorgfältig markiert und in Reihe aufgestellt. Hier hat alles seine Ordnung, die Menschen warten geduldig und stellen sich pflichtbewusst an. Dabei grummelt und motzt niemand, denn jeder kommt dran.

 

Asakusa ist eine beliebte Touristenecke

Logisch: Da wo Touristen sind, ist auch Trubel. Wie hier in Asakusa am Sensõ-ji Tempel.

 

Wenn rot ist, ist rot. Sogar an der bekanntesten Kreuzung Tokyos, Shibuya Crossing, hält man sich an Verkehrsregeln.

 

Beim Bahnfahren hatten wir die größten Befürchtungen – alle drängeln, schubsen und quetschen, vor allem zur Rush Hour am Morgen und am Abend. Man kennt das ja aus Berlin, London oder New York. Tokyo hingegen kommt wie immer eher gemütlich daher. Trotz vieler Menschen gibt es kein Gedrängel, die Bahn hält millimetergenau vor den aufgebauten Barrieren, welche sich bei Ankunft des Zuges öffnen und zur Sicherheit gibt es noch jede Menge Personal, was dafür sorgt, dass niemand zu weit über den Markierungsstreifen tritt. Und obwohl die Bahn am Tag teilweise alle drei Minuten fährt, gibt es nachts eine Nachtruhe.

 

#3 Eine weitere gefährliche Metropole

Metropolen sind gefährlich, denn die Kriminalität ist hoch! Pass immer auf dein Gepäck auf und behalte Wertgegenstände gut im Auge! Fall nicht auf Trickbetrüger rein! Geh in keine bestimmten Viertel, dort wirst du ausgeraubt! Pass auf, dass dir niemand Drogen unterschiebt!

Wer kennt diese Sprüche nicht?!

 

Der Hama-rikyu Garden liegt in Tokyo

Hier ist die Welt noch in Ordnung

 

Das letzte mal als ich diese besorgten Worte gehört habe, war, als ich nach Südamerika reiste. Und ehrlich gesagt, jetzt wo ich den direkten Vergleich habe, kommen mir diese Worte sogar nachvollziehbar vor. Wer einmal in Tokyo war, weiß was Sicherheit bedeutet. Unbeaufsichtigte Koffer in kleinen Nebenstraßen sind keine Seltenheit – die stehen eben da und werden dort auch bleiben. Sogar hier in München undenkbar.

 

Blick von der Rainbow Bridge auf die Halbinsel Odaiba. Surreal und wunderschön.

 

Zu keiner Zeit fühlten wir uns unsicher oder gar bedroht. Den Rucksack nach vorne nehmen, weil jemand reingreifen könnte? Unnütz! Laut dem Safe Cities Index des britischen Magazins The Economist landet Tokyo unter allen Metropolen dieser Welt auf Platz 1. Berücksichtigt dabei wurden u.a. die Häufigkeit von Straftaten und vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen. Zum Vergleich: Frankfurt landet auf Platz 20.

 

Das zweithöchste Bauwerk der Welt und höchste Fernsehturm der Welt

Es gibt viel zu sehen in Tokyo: der Tokyo Skytree ist der höchste Fernsehturm und das zweithöchste Bauwerk der Welt.

 

Aber warum ist es in Tokyo so sicher? Ein Grund sind die Menschen hier – sie nehmen Regeln viel ernster als anderswo auf der Welt. Dazu kommen die vielen tausend Polizeistationen und der Kollektivismus, was bedeutet, dass die Gruppe bzw. Gesellschaft immer vor dem Individuum steht. Die Japaner sehen sich selbst als homogene Gesellschaft, denn eine gemeinsame Herkunft bedeutet gleiche Werte.

 

#4 Multi-Kulti und Melting Pot

Mit einer Großstadt und gar Metropole assoziieren wir auch gleichzeitig viele Menschen, unterschiedlicher Herkunft. Städte wie New York oder London sind die besten Beispiele dafür. Hier treffen Nationen aufeinander, es gibt Stadtbezirke wie China Town oder Little Italy, die das interkulturelle Zusammenleben symbolisieren. In Tokyo sucht man diese Stadtteile vergebens. Zwar stolpert man das ein oder andere mal über ein italienisches Restaurant, diese werden dann aber von Japanern geführt.

 

Der japanische Akita-Hund Hachikõ befindet sich an der berühmten Kreuzung von Shibuya in Tokyo

Der japanische Akita-Hund Hachikõ steht in Japan als Symbol für Treue und Loyalität

 

Wir hatten oft das Gefühl die einzigen Europäer oder sogar Ausländer zu sein. Unsere Recherche bestätigt das, denn in ganz Japan gibt es einen Ausländeranteil von weniger als zwei Prozent. Und hier schließt sich auch der Kreis zum Punkt Sicherheit. Gruppen, welche sozial homogen sind, halten sich in der Regel auch vorschriftsmäßig mehr an Gesetze. Ein Zusammenprall verschiedener Kulturen sowie unterschiedlicher Werte und Normen können das Zusammenleben jedoch erschweren.

 

#5 Keine Verständigung möglich

Tatsächlich waren die meisten unserer Freunde und Familien besorgt, dass wir uns in Tokyo nicht verständigen können.

„Das ist doch alles auf japanisch und dann noch diese komischen Zeichen.“

 

Treppen in Tokyo mit Kalorienangaben

Diese Message versteht wirklich jeder…

 

In der Tat sind diese „komischen Zeichen“ eine Wissenschaft für sich. Hinter das Prinzip wie man Sätze bildet und diese dann liest, sind wir bis zum letzten Tag nicht gekommen. Dies ist aber nich verwunderlich, wenn man bedenkt, dass in Japan vier (!) verschiedene Schriftsysteme verwendet werden. Zum Glück ist eine davon unsere lateinische Umschrift, also unsere Buchstaben. An allen wichtigen Punkten der Stadt wie Bahnhöfe, Ticketautomaten oder vereinzelte Restaurants gibt es mittlerweile englische Übersetzungen. Wichtige Informationen in Bahnen werden sogar auf Englisch angesagt und zwar so, dass man sie versteht. Und wenn man dann doch irgendwann vor einem japanischen Zeichenwirrwarr steht, dann gibt es ja schließlich noch Hände und Füße. Und für alle die, die kein Englisch können, sei gesagt, dass die meisten Japaner auch keine Profis im Englischsprechen sind.

 

Die wichtigsten Informationen gibt’s auch auf Englisch

 

#6 Die essen doch nur Reis

Vor dem Essen hatten wir ehrlich gesagt am meisten Schiss, denn unsere Recherche im Vorfeld hat ergeben, dass es für Vegetarier sehr schwierig dort ist und für Veganer das reinste Fegefeuer. Doch wir hatten immer die leise Hoffnung, dass wir uns mit Reis und Tofu am Leben halten können. Und mit vegetarischem Sushi: früh, mittags und abends.

 

Der größte Fischmarkt der Welt ist der Tsujiki-Fischmarkt in Tokyo

Der größte Fischmarkt der Welt war nur wenige Gehminuten von unserem Apartment entfernt.

 

Zunächst müssen wir dich enttäuschen, aber Japaner sind eben keine Chinesen und essen nur einen Bruchteil an Reis. Vielmehr stehen dort Fisch und Nudeln auf der Speisekarte. Fisch liegt natürlich nahe, wenn man den größten Fischmarkt der Welt besitzt. Die Hauptspeisen, welche dort schon morgens um 10 vertilgt werden sind Ramen oder Udon.

 

Typisch japanisches Gericht: Udon-Nudeln und Ramen-Suppe

Von links nach rechts: Udon mit Tofu, Vegane Ramen-Suppe, Klassisches Udon

 

Essen am einer Bude am Fischmarkt. Es gibt Ramen-Suppe

Zubereitung einer japanischen Ramen-Suppe

 

Ramen, diese Nudeln kommen ursprünglich aus China und wurden dann von der japanischen Küche übernommen. Die typischste Zubereitungsform ist die Ramen-Suppe, welche mit unterschiedlichsten Zutaten wie z.B. Fleisch, Seetank, Fisch, Tofu, Ei oder Gemüse serviert werden kann. Die Suppe besteht meist aus einer klaren Brühe, welche mit Sojasauce gemischt wird. Allerdings kann man sich hier nie sicher sein, denn es gibt auch Brühe aus gekochten Schweineknochen. Und das muss man erst einmal beim japanischen Personal erfragen – Mission Impossible.

Noch öfter gibt es hier die sogenannten Udon-Nudeln, die besonders im Westen des Landes sehr beliebt sind. Diese Nudeln unterscheiden sich extrem von anderen asiatischen Nudelsorten, denn Udon-Nudeln sind sehr dick. Auch diese werden mit einer Brühe serviert – heiß oder kalt. Als Beilage gibt es auch hier wieder Fisch oder Fleisch.

Die dritte Nudelsorte im Bunde sind die Soba-Nudeln. Wir selbst haben diese nicht gegessen aber sie sind bei den Japanern sehr beliebt, da sie aus Buchweizen und somit glutenfrei sind.

Alle diese Gerichte isst man natürlich mit Stäbchen, was schnell zu einer kleinen Herausforderungen werden kann. Schlürfen und Schmatzen inklusive.

Unsere Highlights waren die unzähligen kleinen Snacks. Reisdreiecke, welche sich als Nigiris enttarnten, Hefeklöse mit diversen Füllungen, Sushi, Toastsandwiches mit Erdnussbutter und japanische Crêpes. Das alles findet man auch in vegetarischen Varianten.

 

Nigiris aus Japan gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen

Reisdreiecke aka Nigiris gibt es auch in jedem Supermarkt und gibt es auch vegetarisch

 

Typisch japansicher Crepes mit leckeren Füllungen

Japanische Crêpes werden gerollt und mit verschiedenen Zutaten gefüllt.

 

Softeis und Hefeklöse in Tokyo

Das Softeis schmeckt sehr nach Sahne und die Hefeklöse gibt es mit verschiedenen Füllungen, von Pflaume bis Chicken

 

Geschmacklich bleibt es dennoch sehr aufregend und vor allem für uns verwöhnte Deutsche sehr speziell. Die Japaner lieben eben Fisch und Fleisch und dann findet man eben auch mal eine Chicken-Curry Füllung in einem süßen Krapfen. Ein vegetarischer Salat wird natürlich mit Shrimps serviert – und Huhn ist doch kein Fleisch?!

 

 

Die Japaner lieben Fleisch

Die Japaner lieben Fleisch einfach

 

Auf dem größten Fischmarkt in Tokyo gibt es viel zu sehen

Und sie lieben Fisch

 

Muscheln auf dem Fischmarkt in Tokyo

Und Muscheln lieben sie auch

 

Auf dem Fischmarkt in Tokyo, Japan, gibt es auch viel aus Fischeiern

Erwähnten wir, dass sie Fisch lieben?

Wer kulinarisch offen für Neues ist und morgens auf sein Brötchen verzichten kann, ist in Japan goldrichtig. Denn neben den vielen skurrilen und gewöhnungsbedürftigen Gerichten gibt es auch jede Menge leckere Überraschungen. Lass dir zum Beispiel einen echten Matcha-Tee servieren oder geh in eins der unzähligen Sushi-Restaurants.

 

Ein Besuch in einem Sushi-Restaurant ist ein Muss

Einmal Sushi essen ist Pflicht in Japan!

 

#7 Japaner sind verschlossen und ruhig

Diesen Punkt können wir bestätigen! Die Japaner wirken immer sehr verschlossen und in sich gekehrt. Quatschen und über das Wetter plaudern ist eher untypisch. Sogar kurz vor dem Startschuss beim Marathon war es sehr leise im Startblock. Es wurden keine neuen Freundschaften geschlossen und sich mit fremden Menschen unterhalten. Dies liegt an deren Umgangsformen und nennt sich Höflichkeit! Im Gegensatz zu vielen Amerikanern, die einen irgendwann mit ihrem Dauer-„How are you“? auf den Keks gehen, sind die Japaner nicht aufgesetzt. Sie begegnen dir mit viel Respekt, behandeln dich gut und sind stets höflich. Selbst in einer Metropolenstadt ist es für die Menschen selbstverständlich, Platz in der U-Bahn für Ältere oder Leute mit Gepäck zu machen. Ist man ebenfalls freundlich zu ihnen, dann wird sich leicht verbeugt. Sich in Warteschlangen anzustellen und dabei nicht zu drängeln zählt ebenfalls zu ihren guten Umgangsformen sowie stets dir den Vortritt zu lassen. Japaner wirken auch nie gestresst, weder in der Warteschlange am Freitagabend vor einem beliebten Restaurant, noch beim Anstehen am Dixi-Klo zehn Minuten vor dem Marathon.

 

Mädchen is Asakusa die einen Kimono tragen

In Asakusa trifft man viele Mädels die einen Kimono tragen. Ob mir das auch stehen würde?

 

Wir haben viele Momente erlebt, wo die Menschen besonders aufmerksam uns gegenüber waren. Das beste Beispiel haben wir in der U-Bahn erlebt. Ab und zu war neben einem sitzenden Fahrgast sowohl links als auch rechts ein Platz frei. Der Fahrgast hat registriert, dass wir beide zu zweit waren und ist extra für uns zur Seite gerutscht, damit wir zusammensitzen können. In Deutschland kann man sich sowas nur schwer vorstellen.

 

Fazit unseres ersten Tokyo-Besuchs

Mit wenig Erwartungen sind wir nach Tokyo gereist, dafür mit umso mehr großartigen Eindrücken zurückgekommen. Tokyo ist eine Stadt der Gegensätze, zwischen Tradition und Moderne. Es gibt unzählige Grünanlagen, Parks und sogenannte Gardens, welche einen vom Großstadttrubel entspannen lassen.

 

Tradition trifft Moderne in Tokyo

Tradition trifft Moderne

 

Kirschblüten im Hama-rikyu Garden in Tokyo, Japan im Februar

Im Frühling feiern die Japaner das Kirschblütenfest. Diese Bäume findet man in zahlreichen Parkanlagen.

 

Die Sauberkeit und Höflichkeit haben uns ganz besonders gefallen. Aufgrund der aufmerksamen Menschen fühlt man sich nicht so verloren, wie man es anfangs vielleicht vermuten würde. Die wichtigsten Infos die man als Tourist benötigt, bekommt man auch auf Englisch oder die Gerichte werden im Schaufenster als Plastik-Attrappe dargestellt.

 

 

In Japan wird das Essen als Plastik-Attrappe dargestellt

Fake-Essen vs. Real-Essen

 

Ein japanisches Restaurant mit Attrappen vor dem Lokal

Leider alles Fake

 

Wenn man sich erst einmal durch das unzählige Essensangebot gearbeitet hat, dann kann man ziemlich schnell abschätzen, was einem bekommt und was eher nicht. Und ansonsten können wir dir den Tipp geben, einfach etwas offen zu sein und neue Schmankerl auch mal auszuprobieren.

Tokyo ist definitiv eine Reise wert und wenn du noch etwas mehr Zeit hast, dann erkunde doch auch das Umland und reise durch Japan. Wir werden uns dieses Ziel auf jeden Fall für die Zukunft noch aufsparen, denn es gibt noch so viel zu entdecken!

In diesem Sinne: Arrigato fürs Lesen und mitverfolgen auf Instagram!

 

Im Yoyogi-Park am Meiji-Schrein gibt es eine Gebetswand, wo man seine Wünsche und Gebete auf Holztafeln schreibt. Wir haben auch etwas hinterlassen.

 

Bleib dran! Der zweite Teil unserer Tokyo-Reihe kommt schon bald.

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