Wigald Boning – über Nacktwandern, Marathon in Crocs und Eiswasserbaden

Wigald Boning ist Komiker, TV-Multitalent, Autor und Musiker. Ganz Deutschland kennt ihn – von jung bis alt – aus diversen Fernsehformaten. Große Berühmtheit erlangte er durch die Comedy-Sendung RTL Samstag Nacht und die Musikgruppe “Die Doofen”.
Seine große Leidenschaft ist der Sport. Genau genommen Ausdauersport oder wie er sagt: „Mir geht es vor allen Dingen darum, ins Schwitzen zu kommen.”

Seine sportliche Karriere begann bereits im Kindesalter beim Leichtathletik. Seine Spezialisierung: Diskuswerfen. Allerdings reichte es bei den Landesmeisterschaften nur zum letzten Platz. Für Olympia hat es zwar nicht gereicht, aber seine Liebe zum Sport ist geblieben.
Wigalds wichtigste Erkenntnis: “Sport zu treiben, obwohl ich nur Mittelmaß bin – das ist einer der großen Siege meines Lebens.”

Dass es beim Sport nicht nur um Podiumsplätze, Siege und Bestzeiten geht, beweist Wigald Boning immer wieder durch seine sportlichen Projekte. Er hat mit einem Tretroller die Alpen überquert, ist mit Stöckelschuhen in Richtung Zugspitze aufgebrochen, hat den Bodensee durchschwommen und wurde dabei “Weltmeister im Langsamschwimmen”. Die diversen Marathonläufe, 24-Stunden-Rennen und 100-km-Läufe, die er ebenso absolvierte, wirken dabei fast langweilig.

Die Ideen für seine Projekte gehen ihm dabei nicht aus. Selbst in der Corona-Pandemie fand Wigald Boning ein neues Abenteuer für sich: Ein Jahr lang jede Woche einen Marathon laufen. 52 mal 42 Kilometer quasi. Darüber hat er auch ein Buch geschrieben, mit dem gleichnamigen Titel “Lauf, Wigald, lauf! 52 mal 42 KM. Mein abenteuerliches Marathon-Jahr und was ich dabei übers Laufen, Leben und Luftküsse lernte.” Wir sprechen in der Podcastfolge darüber, wie es zu dieser Projektidee kam, wie man solch ein sportliches Vorhaben mit Familie, Job und anderen Verpflichtungen unter einen Hut bekommt und was Morgensport mit seinem selbst ernannten “Zahnpflegemodell” zu tun hat.

Crocs, Sandalen, Holzschuhe und Stöckelschuhe: Wigald Boning hat schon einige Schuhwerke ausprobiert. Doch welches eignet sich zum Laufen am besten? Die Antwort auf diese Frage und warum Cordhosen seine Lieblingslaufhosen sind, gibt’s im Podcast. Außerdem sprechen wir über sein aktuelles Schwimmprojekt – was seit 1. Juli 2022 läuft – und warum Schwimmen bzw. Baden Definitionssache ist.

„Ich vermeide den Gang zur Waage, weil ich ahne, dass ich immer mehr einer Kegelrobbe ähneln werde.“

Podcastfolge #65 Wigald Boning – über Nacktwandern, Marathon in Crocs und Eiswasserbaden

Hör dir hier die Folge mit Wigald Boning an:

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Wigald Boning: “Lauf, Wigald, lauf!” – das Buch

52 mal 42 KM. Mein abenteuerliches Marathon-Jahr und was ich dabei übers Laufen, Leben und Luftküsse lernte

„Glauben Sie nicht, dass der berühmte innere Schweinehund ein seltenes Tier ist, es gehört zu uns Menschen, wie die berühmte Meise unterm Scheitel, ohne die das Leben nur halb so vergnüglich ist!“

Mitten in der Corona-Krise beschloss der beliebte Comedian Wigald Boning, den Laufsport für sich neu zu entdecken – ein Vorsatz, der zügig monumentale Formen annahm und ein Laufpensum, das exponentiell anwuchs: als der Mehltau des zweiten Lockdowns über Deutschland lag, fasste Wigald Boning einen hehren, folgenreichen Entschluss: Ein Jahr lang werde ich, so versprach er sich mit eherner Inbrunst, Marathon laufen. Nein, nicht nur einen, sondern einen pro Woche. 52 Wochen lang, notfalls daheim, den Kinderwagen schiebend oder nachts, eingebettet in die Arbeit und auf Reisen. Dieses Buch ist ein amüsant-ernster Erfahrungsbericht über einen Neujahrs-Vorsatz der besonderen Art, über Entschluss und Durchhaltevermögen – komme was wolle.

Für Lach- und Wadenmuskeln

„Zu den größten Siegen meines Lebens gehört es, die Durchschnittlichkeit meines Talents akzeptiert zu haben und sich nicht von der Tatsache beirren zu lassen, dass ich mit der Weltspitze nichts, aber auch gar nichts zu tun habe. Selbst bei Feld-Wald- und Wiesen-Läufen auf Kreisebene lande ich eher im hinteren Mittelfeld und ich habe gelernt, meine Mittelmäßigkeit zu genießen. Ankommen ist alles!”

Lauf, Wiglad, lauf!

52 mal 42 KM. Mein abenteuerliches Marathon-Jahr und was ich dabei übers Laufen, Leben und Luftküsse lernte.

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Titelbild: ©Marcel Schröder