Im Test: Laufschuhe von Saucony Kinvara 4

Hey Leser, Blogger User,… Am vergangen Sonntag habe ich meine neuen Laufschuhe zum ersten Mal getestet und mag es euch nun berichten. Wie Ihr es aus vorherigen Berichten erfahren konntet, sind Susi und Ich echte Nike Pegasus Fan´s (bin ich auch immernoch ), aber dennoch wollte ich mal was Neues ausprobieren. Schließlich ist es wichtig unterschiedliche Modelle, Marken und Arten von Laufstiefeln auszuprobieren um immer andere Muskelpartien im Fuß wie auch in der Wade zu beanspruchen. Durch die unterschiedliche Schuhformen und Fußbetten kann sich der Fuß nicht nur auf ein Modell versteifen. Damit sinkt auch das Verletzungsrisiko. Also Merke: Lieblingsschuh + einen Zweitschuh +  evtl. einen Drittschuh (natürlich Markenheterogen) ist eine wichtige Voraussetzung um diesen schönen Sport langfristig ausüben zu können =) Saucony Kinvara 4, Laufschuhe, Leichtgewichtschuhe, Dynamik Kommen wir nun aber zum eigentlichen Thema des Beitrages: Die Erfragungen mit meinen neuen Zweitschuh SAUCONY KINVARA 4. Bevor ich eingehend über meine persönlich Einschätzung spreche, will ich euch kurz die technischen Eigenschaften des Schuhe und meine Erwartungen vor dem ersten Lauf schildern. Saucony ist ein US-Amerikanischer Laufschuhhersteller, die im Jahre 1910 in Cambridge-Massachusetts, gegründet wurden. Der Kinvara zählt zu den neutralen Leichtgewicht-Schuhen. Das heißt, dass dieses Modell über keine Pronationsstütze verfügt und für den neutralen Läufer gerichtet ist. Speziell soll der Kinvara besonderes gut für Mittelfuß-Läufer geeignet sein. Mit seinem Gewicht von nur ca. 218g ist er ideal für Wettkämpfe. Die Technischen Daten im Überblick: Obermaterial: 

  • Flex Film – Leichtgewichtiges, aber starkes Material ermöglicht weniger Schichten im Obermaterial für ein nahtloses, flexibles Gefühl
  • Knöchelhoher Innenschuh
  • Absatzpolster aus Schaumstoff – Strategisch platzierte Schaumstoffnoppen entlang der Fersentasche sorgen für eine optimale, komfortable Passform
  • HydraMAX-Innenbeschichtung – Die Innenbeschichtung verbindet optimale Feuchtigkeitsabsorption mit weichem Tragekomfort.

Mittelsohle:

  • PowerGrid (Ferseneinsatz) – PowerFoam-Material und Grid-Technologie verbinden sich zu einem System, das den Fuß effektiv zentriert, Stöße abfängt und den Druck verteilt, was dem Träger ein besonders angenehmes und dynamisches Laufgefühl verleiht
  • EVA (EVA+) mit hoher Abriebfestigkeit  – EVA-Schaum mit hoher Abriebfestigkeit als leichtere Alternative zu Gummi in der Zwischen- und Laufsohle

Außensohle:

  • XT-900 – Laufsohle aus hochwertigem Karbongummi mit hervorragender Rutschfestigkeit und Widerstandsfähigkeit
  • Triangular Lug Design – Bietet Griffigkeit und Strapazierfähigkeit

Sprengung: 4mm Gewicht: 218g (US 9) Farbe: blau/lime Meine Erwartungen: Warum ich diesen Schuh gewählt habe und nicht ein anderen, ist eigentlich ganz einfach. Beim Anprobieren hatte ich sofort ein puddelwohles Gefühl, wodurch ich den Kinvara nicht mehr ausziehen wollte. Der Schuh war bequem, luftig, und ist im Zehenbereich mega komfortabel. Was ihn deutlich zum Pegasus bzw. zu allen Nike Modellen deutlich unterscheidet ist die Härte der Dämpfung. Hier ist der Schuh deutlich härter und direkter zur Straße. Hierdurch habe ich mir auch erhofft, dass ich mit dem Kinvara schneller bin. Doch Vorsicht war geboten. Mit einer Sprengung von nur 4 mm (Nike Pegasus 12 mm) wusste ich, dass es ein krasser Unterschied ist und es vorerst meinen Achillessehnen nicht gut tun wird. ABER ICH WAR BEREIT Der erste Lauf: Den Schuh kann man einfach in zwei Worten beschreiben: DYNAMIK PUR. Er bietet einfach alles was man für einen Wettkampf braucht. Schnelligkeit, Speed, Antrieb … Zum einen ist dies durch die harte Dämpfung geschuldet, zum anderen aber verleitet der Schuh zum Mittelfuß-Laufstil, was eine schnellere aber auch kraftraubendere Laufhaltung bietet. Doch wie ich befürchtet habe, haben sich schon bei Kilometer 3-5 meine Achillessehnen gemeldet. Aber keine Sorge: Das ist an dieser Stelle normal und wird im Laufe von weiteren Trainingssessions besser. Wovon ich noch sehr positiv überrascht war, wie luftig das “Trainingsgerät” ist. Dies mag beim ersten hingucken nicht den Anschein haben, aber die Membran sorgt für eine sehr gute Luftzirkulation. Was man bei diesen Schuh bzw. vermutlich bei allen Saucony´s beachten muss, sie fallen kleiner aus als ein Nike Schuh. Hier habe ich eine 44,5 anstatt einen 44 gebraucht. Fazit: Weder beim Anprobieren noch beim ersten Lauf hat der Schuh mich enttäuscht. Durch seine Dynamik besitzt der Schuh ein hohes Potenzial für erfolgreiche und schnelle Wettkämpfe. Ob er für den Halbmarathon in Dresden am 15.06 aufgrund der Achillessehnenproblematik schon ausreicht, ist noch abzuwarten. Dennoch wird er mich bei zukünftigen Wettkämpfen begleiten und treu mit mir ins Ziel laufen, – da bin ich mir sicher -. Als reinen Trainingsschuh würde ich ihn dennoch nicht empfehlen. Durch die Sprennung von nur 4 mm und den direkten Bezug zur Straße ist dieser sehr anspruchsvoll und belastend. Ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Einblick in den Saucony Kinvara 4 geben und stehe bei weiteren Fragen Euch gerne zur Seite. Saucony 2

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