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So findest du den richtigen Laufrucksack: Der große Trinkrucksack-Guide für Läufer

Es ist bestimmt eine der meist gestellten Fragen, die uns regelmäßig erreicht: Welchen Laufrucksack könnt ihr empfehlen? Egal ob für lange Dauerläufe, Trailrunning oder für Läufer, die viel zu verstauen haben – das Angebot an Trinkrucksäcken ist groß. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb gibt es diesen Laufrucksack-Guide für Läufer mit Tipps, worauf es beim Kauf ankommt, was einen guten Trinkrucksack ausmacht und wir gehen auf die Unterschiede von Laufrucksäcken, Trailrunningrucksäcken und Trinkwesten und Trinkblasen ein.

Puh, kling erst einmal komplex? Keine Sorge! Gemeinsam tasten wir uns ran und finden für dich den richtigen Laufrucksack!

 

Wann brauche ich einen Trinkrucksack?

Wir haben es eingangs schon angesprochen: es gibt verschiedene Arten Trinkrucksäcke. Auf diese gehen wir weiter unten ein. Denn zuerst möchten wir dir erklären, wann für dich ein Trinkrucksack Sinn macht.

 

Du läufst Trails

Wenn du Trails läufst oder vorhast welche zu laufen, dann ist ein Laufrucksack ein essenzieller Bestandteil deiner Ausrüstung. Ein guter Trinkrucksack hat zum Beispiel spezielle Fächer für deine Stöcke, die du dann bei Nichtgebrauch einfach verstauen kannst, ohne sie die ganze Zeit in den Händen zu tragen. Bei längeren Trails, also z.B. Ultratrails, wo du mehrere Stunden unterwegs ist, brauchst du einen Trinkrucksack, um deine Verpflegung und ggfls. Wechselkleidung zu transportieren.

Bei Trail-Wettkämpfen sind Laufrucksäcke meist sogar Pflicht, genauso wie bestimmtes Equipment. Dazu gehören u.a. Verbandsmaterial, Wechselkleidung für alpine Bereiche, Smartphone mit eingespeicherter Nummer der Bergwacht, Wasser, Mütze usw. Du fragst dich jetzt wahrscheinlich, wozu man das alles braucht. Ganz einfach: aus Sicherheit. Dazu kommen noch persönliche Dinge, die man mit sich führen will: Taschentücher, spezielle Riegel oder Gels, Kamera usw.
Erfahrene Ultratrailläufer haben oft die kuriosesten Dinge dabei. Wir haben schon mal jemanden getroffen, der einen Salzstreuer dabei hatte …

 

Du läufst im Training längere Distanzen oder bist Ultrarunner

Ob du beim Marathontraining einen Trinkrucksack brauchst, hängt tatsächlich von dir und deinem persönlichen Empfinden ab. Susi z.B. nimmt bei langen Dauerläufen ab 25 km einen Laufrucksack mit, Dennis hingegen braucht keinen für seine Longruns. Wenn du aber jetzt schon weißt, dass du trinken musst, etwas zu Essen brauchst und auch gerne noch dein Handy und Schlüssel bei dir führen möchtest, dann ist ein Trinkrucksack für dich ratsam. Allerdings brauchst du dann keinen riesigen Trailrucksack, sondern es reicht ein kleineres Modell. Dazu gehen wir noch weiter unten ein.

Für Ultraläufer gilt das gleiche wie für Trailrunner: wer lang unterwegs ist, hat gerne seine Sachen dabei und ist somit auch nicht auf die Verpflegungsstationen angewiesen.

 

Du bist ein Läufer, der viel zu verstauen hat 

Es gibt Läufer, die auch bei kürzeren Distanzen einen Laufrucksack mitnehmen. Vielen – vor allem Anfängern – gibt es eine Art Sicherheit, weil sie jederzeit trinken können oder falls ein Hungerast kommt, etwas zu Essen dabei haben.
Oder du gehörst zu den Läufer, die zur Arbeit laufen, dann brauchst du einen Laufrucksack z.B. für Wechselklamotten.

Nicht selten sieht man im Marathon-Wettkampf Läufer, die mit Trinkrucksack laufen. Jetzt fragst du dich wahrscheinlich, ob es nötig ist, wenn es doch alle 5 km Verpflegungspunkte gibt. Susi ist auch schon Marathons mit Trinkrucksack gelaufen, weil gerade bei großen Marathonveranstaltungen an den Verpflegungsstationen großer Andrang herrscht. Es kostet nicht nur Zeit, sondern auch Kraft, sich durch Menschenmassen zu kämpfen, um an einen Becher Wasser zu kommen. Mit einem Trinkrucksack kann man sich dies sparen. Und umweltfreundlicher ist es auch!

Allgemein gilt beim Thema Laufrucksack, dass jeder Läufer andere Bedürfnisse hat. Es gibt sicherlich auch Trailläufer, die ohne Rucksack laufen. Lass dich davon nicht beirren, sondern teste selbst aus, was für dich am besten ist. Und wenn du eine Entscheidung getroffen hast, dir einen Trinkrucksack zuzulegen, dann schauen wir uns jetzt mal die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen an.

 

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Laufrucksack, Trailrucksack und Trinkweste: Das sind die Unterschiede

Warum nicht einfach mit einem “normalen” Rucksack laufen, den du auch in der Freizeit nutzt? Ganz einfach: ein herkömmlicher Rucksack erfüllt bei weitem nicht die Anforderungen, die ein Laufrucksack erfüllt:

  • Laufrucksäcke sind extrem leicht, denn gerade bei Ultraläufen oder Trails merkt man jedes Gramm zu viel
  • Sie sind für die besonderen Anforderungen eines Läufers konzipiert und gewährleisten sicheren Halt beim Laufen
  • guter Sitz: Träger und Gurte schneiden nicht ein
  • atmungsaktiv und funktional
  • Laufrucksäcke müssen ausreichend Stauraum bieten

Die Auswahl an Laufrucksäcken ist mittlerweile riesig. Es gibt die unterschiedlichsten Größen und die verschiedensten Ausführungen. Da fällt die Entscheidung natürlich schwer, welcher Trinkrucksack es am Ende werden soll.

Ein Laufrucksack ist im Prinzip der Überbegriff für alle Rucksäcke, die man zum Laufen tragen kann.
Man kann Laufrucksäcke jedoch in grob drei Kategorien einteilen:

  1. Laufrucksäcke mit oder ohne Trinksystem
  2. Laufrucksäcke für Trail- und Ultraläufe (Trailrunningrucksäcke)
  3. Trinkwesten

Eine exakte Definition haben wir leider nicht gefunden, denn oft werden z.B. Trailrucksäcke auch als Laufweste bezeichnet oder Trinkrucksäcke als Radrucksäcke. Wir haben die Unterteilung deshalb für uns vorgenommen, um dir ein besseres Verständnis für die jeweiligen Modelle zu geben.

 

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Der Laufrucksack mit oder ohne Trinksystem

Der Begriff Laufrucksack mit Trinksystem schließt alle Laufrucksäcke ein, die mit einem Trinksystem (meistens eine Trinkblase) ausgestattet sind. Oft kann man den Laufrucksack aber auch ohne Trinksystem kaufen. Welches Trinksystem du dann dazu kaufst, hängt natürlich von deiner eigenen Vorliebe ab. Es gibt Trinkblasen (empfehlen wir dir, falls sie im Lieferumfang nicht mit dabei ist), welche du in den Laufrucksack integrieren kannst und es gibt alternative Trinkmöglichkeiten. Das kann z.B. eine externe Trinkflasche sein.

Als Beispiel für einen Laufrucksack mit integrierter Trinkblase haben wir ein Modell für dich herausgesucht, welches wir selbst besitzen und über die letzten Jahre getestet haben.

 

Der Laufrucksack Camelbak Rogue*:
Er besticht durch seine extreme Leichtigkeit und eignet sich perfekt als Begleiter für Longruns. Die zusätzlichen Fächer reichen aus, um Schlüssel, Handy, Taschentücher, Riegel und eine dünne Jacke zu verstauen. Das Fassungsvermögen der Trinkblase beträgt 2,5 l. Durch den Schnellverschluss an der Vorderseite kann man kinderleicht das Wasser nachfüllen. Das Rückenteil ist eine Netz-Rückwand, die dank Air-Mesh-Material atmungsaktiv ist.

Der Rucksack selbst wird von Camelbak* als Radrucksack ausgeschrieben, hat sich im Selbsttest über Jahre aber ebenfalls als guter Laufrucksack erwiesen. Für Trail- oder Ultraläufe ist er weniger geeignet, besonders wenn man länger unterwegs ist und mehr Stauraum benötigt.

 

Klicke auf den Laufrucksack und du kommst direkt zum Produkt*

Laufrucksack für Trail- und Ultraläufe

Wenn du Trails oder Ultras läufst, dann wird dir irgendwann ein kleiner Trinkrucksack mit begrenztem Stauraum nicht mehr ausreichen. Durch Pflichtausrüstung, die dir die Wettkampfveranstalter vorgeben, oder längere Touren, wie bei Etappenrennen, benötigst du etwas Größeres mit mehr Fassungsvermögen. In unserem Laufrucksack-Guide führen wir Rucksäcke mit deutlich mehr Fächern und Stauraum deshalb als Laufrucksack für Trail- und Ultraläufe auf.

Der Nathan VAPORAIR 7L Trinkrucksack*:
Unser absoluter Favorit unter den Trailrucksäcken. Er ist nicht nur optisch ein absoluter Hingucker, sondern kommt auch mit einigen Features daher. Insgesamt hat der Laufrucksack 7 Liter Fassungsvermögen, inklusive 2-l-Trinkblase. Der Rucksack sitzt sehr nah am Körper – kein wackeln und kein scheuern. Zur mitgelieferten Trinkblase kommt noch der zusätzliche Stauraum in Form von zwei Fronttaschen für zwei weitere Trinkflaschen. Es gibt außerdem eine Tasche auf der Rückseite, zwei Mesh-Seitentaschen und eine Reißverschlusstasche vorne. Das Rückenteil ist aus atmungsaktiven Mesh und sorgt somit für die richtige Ventilation. Auch Trailstöcke finden ihren Platz an der Rückseite des Rucksackes. Ein tolles Feature ist auch die integrierte Trillerpfeife, wenn du auf Hilfe angewiesen bist.

 

Der Nathan Vaporair*

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Der Nathan Vaporair hat auch vorne Platz für 2 Trinkflaschen*

 

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An der Rückseite lassen sich die Trailstöcke befestigen*

 

Trinkweste für Trails

Lauf- und Trailrucksäcke schließt du in der Regel mit zwei Gurten an der Front. Alternativ dazu gibt es aber noch Westen, die mit einem Reißverschluss – ähnlich wie eine Jacke – verschlossen werden.

Auch diese kommen meist mit einem Trinksystem mitgeliefert. Eine Trinkweste hat den Vorteil, dass sie durch das Verschlusssystem sehr gut am Körper ansitzt und du vorne wichtige Fächer für Handy, Riegel oder Taschentücher hast.

Wir laufen mit der Asics Hydration Vest*:
Das Fassungsvermögen bei dieser Weste beträgt 6 Liter und sie ist super für Trailläufer geeignet. Die Rückwand ist mit einem 3D-Mesh-Einsatz gepolstert und hat eine westentypische Passform. Zu den vier leicht zugänglichen Taschen an der Front, kommen noch die integrierten Befestigungsschlaufen für Trailstöcke. Es gibt einen verstellbaren Hüftgurt und die Weste reflektiert. In die Trinkweste passt ein 1,5 Liter fassender Flüssigkeitsbehälter.

Mit Klick auf das Bild kommst du zum Produkt*

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Laufrucksack, Trailrucksack oder Trinkweste: Dieses Modell passt zu dir

Wir empfehlen dir den Rucksack nach deinen Bedürfnissen auszuwählen.

  • Bist du auf der Suche nach einem Trinkrucksack für lange Läufe, um dich mit Wasser zu versorgen und wo du noch kleine Dinge wie Schlüssel und Co. verstauen kannst?
    Dann ist ein Rucksack wie der Camelbak Rogue* genau richtig für dich.
  • Du läufst Trails oder Ultras und benötigst neben einem Trinksystem auch ausreichend Stauraum für deine Ausrüstung?Dann passt ein Trailrucksack wie der  Nathan VAPORAIR 7L Trinkrucksack* zu dir

Komfort ist natürlich ein persönliches Empfinden. Du solltest im Vorfeld ausprobieren, ob du mit den Gurten klarkommst oder ob eine Weste besser für dich ist. Aus unserer Erfahrung heraus, können Westen im Sommer dazu führen, dass du mehr schwitzt, da du vorne ein geschlossenes System hast. Allerdings lässt sich eine Weste auch angenehmer tragen.

Hier gilt wie so oft auch: teste, testen, testen!

 

Darauf solltest du beim Kauf eines Laufrucksacks achten

Probiere den Laufrucksack immer in einem Fachgeschäft an und kaufe nicht blind im Internet. Der optimale Sitz deines neuen Begleiters muss gewährleistet sein. Du musst dich damit wohlfühlen, weswegen du auf folgende Dinge beim Kauf achten solltest:

  • Hat der Laufrucksack alles, was du für DEINE Ansprüche brauchst? Probiere die Fächer, Schnallen und Gurte ruhig aus. Qualität sollte hier an oberster Stelle stehen.
  • Apropos Gurte: ein guter Trinkrucksack sollte ein bis zwei Gurte haben, um den Rucksack fest zu schnallen und somit das Gewicht optimal verteilen zu können. Meist befindet sich ein Gurt auf Höhe der Brust, der anderer auf Höhe des Bauches. Aber auch hier gilt: Teste, wie sich die Gurte anfühlen.
  • Die Qualität des Rucksacks spielt ebenfalls eine große Rolle: er sollte sehr robust sein, aus atmungsaktiven Materialien bestehen, gut verarbeitet sein und extreme Bedingungen wie Hitze, Kälte oder Regen ab können.
  • Achte auf die verschiedenen Einstellmöglichkeiten. Es ist wichtig, dass du den Rucksack bestmöglich auf deine Bedürfnisse anpassen kannst. Vor allem kleinere, zarte Personen sollten hier besonders auf die Träger schauen. Scheuern sie am Hals? Fühlst du dich eingeengt?
  • Packe den Rucksack voll und laufe eine Testrunde. Nur so kannst du herausfinden, ob er wirklich gut sitzt und nirgendwo scheuert.
  • Bestimmte Fächer sollten während des Laufens gut zu erreichen sein, damit du den Rucksack nicht absetzen musst.

 

Alternativen zum Trinkrucksack – Trinkflasche, Handflasche und Trinkgürtel

Du weißt jetzt, dass du Laufrucksäcke auch ohne Trinksystem kaufen kannst. Was du anstatt einer Trinkblase nehmen kannst, stellen wir dir hier vor:

Die Salomon Soft Flask* ist frei von PVC und Bisphenol-A und ist flexibel, sodass mit abnehmenden Füllstand der Trinkbehälter zusammenzurrt und das Hin- und Herschwappen der Flüßigkeit verhindert wird. Vorteil: Die Flasche ist sehr leicht und gut zu verstauen.

 

Die Salomon Soft Flask*

Eine weitere Möglichkeit ist eine sogenannte “Handflasche”. Diese befestigst du – wie der Name schon sagt – an deiner Hand.
Hier ein Beispiel von Camelback “Quick Grip Chill”*

Mit Klick auf das Bild gelangst du direkt zum Produkt*

 

Außerdem gibt es noch Trinkgürtel, die du um deine Hüfte bindest. Dort hast du Platz für kleine Trinkflaschen und zusätzlich hat der Gürtel noch Fächer für kleine Dinge wie Schlüssel oder Taschentücher. Hier der Trinkgürtel von Urpower*:

Der Trinkgürtel von Urpower*

 

Inwieweit diese Alternativen bequem sind, können wir dir leider nicht beantworten, da wir sie nicht getestet haben. Deshalb empfehlen wir dir auch hier, dass du dir bereits im Vorfeld die Produkte im Laden anschaust und dann entscheidest.

 

Fazit zum Thema Laufrucksäcke

Ein Trinkrucksack sollte zu deinen Bedürfnissen passen. Du brauchst keinen High-End-Trailrucksack, wenn du lediglich Wasser auf deinen langen Dauerläufen brauchst. Solltest du hingegen in den nächsten Monaten einen längeren Traillauf planen, brauchst du einfach einen Rucksack mit deutlich mehr Stauraum.

Lass dich im Fachgeschäft gut beraten und teste wie wild. Wenn du auf die oben beschriebenen Eigenschaften achtest, dann bist du schon mal auf der richtigen Seite.

Abschließend möchten wir dir noch bekannte Marken auflisten, die ein gutes Produkt-Portfolio haben:

 


Copyright Titelbild: vitaminberge.de

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