Vegane Eierkuchen oder auch: Pfannkuchen

Ihr Lieben,

ich befinde mich ja im Moment auf einem sehr langen Marathon. Kein normaler Marathon. Denn diesmal geht es nicht ums laufen. Ein Ziel gibt es trotzdem. Das Ziel heißt “vegan” und es ist zum greifen nah.
Da wir ja ein Laufblog sind, rechnen wir alles in Kilometer. D.h. von 42 km befinde ich mich gerade bei Kilometer 30.
Und wie wir Sportskanonen alle wissen, ist das Ende eines Laufes am härtesten, am intensivsten. Das, was sich wie Gummi zieht, da wo man noch einmal richtig beißen muss. Aber auch das, woran man sich am längsten erinnert.

Und ich muss zugeben: Dieser Marathon ist ein besonders wichtiger für mich. Diesen möchte ich besonders gut finishen.

Und da ich mich ja sozusagen im Endspurt befinde, gibt es hier eines meiner absoluten Lieblingsgerichte komplett “leidfrei”.

Eierkuchen (für die Ossis 🙂 ) bzw. Pfannkuchen (für die Wessis). Ohne Ei, ohne Milch, ohne Quark.
Alles total Bio und Öko und Gesund und Pflanzlich und überhaupt total LEGGA!

DAS REZEPT

Hafermilch, Vanillezucker, Backpulver, Zimt, Salz, Banane, Zutaten, Mehl, Eierkuchen, Pfannkuchen, vegan
Wir benötigen:

  • 1 1/2 – 2 Tassen Haferdrink oder Sojadrink oder Reisdrink (je nach Vorliebe). Wen man den Haferdrink verwendet, kann man sich das Süßungsmittel sparen, da dieser vom Geschmack süßer ist, als z.B. der Sojadrink
  • 1 reife Banane
  • 1 Tasse Mehl. Ich bevorzuge Vollkorn- oder Dinkelmehl. Am besten Vollkorndinkelmehl (das bekommt ihr im Bioladen und ist noch vollwertiger). Wer es klassisch mag und weniger “getreidig”, der nimmt normales Weizenmehl
  • 1 – 2 gehäufte TL Backpulver
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt (kann man auch weglassen, wenn man es nicht mag)
  • eine Prise Salz
  • Butter bzw. Magerine (Achtung: hier drauf achten, ob diese pflanzlich ist. Ich verwende die “Deli”, die bekommt ihr z.B. bei  Edeka, Real oder Rewe)

 

DIE ZUBEREITUNG

Zubereitung 1

Zuerst schneidet ihr die Banane in kleine Stückchen und gebt die “Milch” dazu. Dann alles pürieren, z.B. mit den total super tollen Pürierstab von Russel Hobbs ♥
In einer separaten Schüssel mixt ihr das Mehl mit den restlichen Zutaten, also mit dem Zimt, dem Vanillezucker, dem Backpulver und dem Salz. Jetzt gebt ihr die Bananenmischung dazu und verrührt alles zu einem glatten Teig.
Je nachdem ob ihr kleine, dicke Pancakes (dann eher dickflüssiger Teig) oder dünne ,flache Eierkuchen möchtet, könnt ihr jetzt noch etwas “Milch” hinzugeben oder aber etwas Mineralwasser.

Jetzt eine Pfanne auf den Herd stellen (am besten eine Crepes-Pfanne) und etwas Magerine darin erwärmen.
Dann nach und nach die veganen Eierkuchen bzw. Pfannkuchen zubereiten.

Anmerkung der Redaktion: Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, dass der erste Eierkuchen NIE gelingt. Das wurde sogar mal in einer Kochsendung bestätigt. 🙂 Also, falls der erste in die Hose geht – ihr habt nix falsch gemacht.

Zubereitung 2
Das hier ist nicht der Erste 😉

Also, wie ihr seht kann man Eierkuchen sehr wohl ohne Ei und Milch herstellen. Oft werde ich gefragt, wie das so geht, so ohne Ei… Viele wissen ja mittlerweile das es Milchersatz gibt, aber eben nicht, wie man ein Ei z.B. beim Backen ersetzt.

Ich habe ein paar Ei-Alternativen aufgelistet. Der Cholesterinspiegel, aber vor allem die Hühner werden Euch dankbar sein.

  1. Banane. Eine halbe mittelgroße Banane ersetzt ein Ei. Am besten eignen sich reife Bananen, diese binden gut und erzeugen außerdem noch einen leckeren fruchtigen Geschmack. Besonders geeignet für Gebäcke wie z.B. Muffins oder Kekse
  2. Sojamehl. Einfach 2 El Sojamehl mit 2 EL Wasser mixen und fertig. Dann zu den restlichen Zutaten dazugeben.
  3. Apfelmus. Verhält sich ähnlich wie die Banane und ist besonders für süße Gebäcke geeignet. 80 ml ersetzen ein Ei.
  4. Backpulver. Es gibt ja mittlerweile Ei-Ersatzpulver zu kaufen. Das kann man aber auch selbst machen z.B. mit folgendem Rezept: 1 EL Backpulver, 2 EL Wasser, 2 EL Mehl und 2 EL Öl aufschlagen. Zack – haben wir wieder ein Ei ersetzt. Macht das Ganze schön fluffig!
  5. Gepopptes Amaranth. Damit habe ich schon einmal Pancakes gemacht und diese Alternative ist bisher mein Favorit.
    Dazu einfach ca. 30 g gepopptes Amaranth (gibt es im DM) mit 140 ml Sojamilch, 60 g Mehl, 1 TL Backpulver, 1/2 TL gemahlene Vanille, 20 g Agavendicksaft (alternativ etwas Zucker) und eine Prise Salz mischen und wie üblich in der Pfanne braten. Ergibt ca. 6 Stück. Schmeckt total fluffig!

Ihr seht, alles 100% vegan und total abwechslungsreich. Es gibt sicher noch mehr Möglichkeiten. Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.


 

Falls ihr noch interessante Alternativen auf Lager habt, dann immer her damit. Wir freuen uns auf leckere Rezepte!

DS

 

Categories Erfolgsrezepte